Rezeptpflichtig

METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

Sandoz Pharmaceuticals GmbH
METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten Abbildung ähnlich
PZN: 0101221
Packungsinhalt: 50 St / N2 Retard-Tabletten
Dieser Artikel ist außer Handel
Produktdetails

Zusammensetzung von METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

1 Tabl. enthält
Wirkstoffe
  • 77.82 mg Metoprolol
  • 95 mg Metoprolol succinat
  • 12.50 mg Hydrochlorothiazid
Hilfsstoffe
  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • Crospovidon
  • Poly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1)
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Glucose
  • Saccharose
  • Maisstärke
  • Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 4000
  • Titandioxid
  • Talkum

Anwendungsgebiete von METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Bluthochdruck ohne nachweisbare Ursache (essentielle Hypertonie)

Dosierung von METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Grundsätzlich sollte die Anwendung des Arzneimittels mit niedrigen Mengen langsam begonnen und langsam gesteigert werden.
- 1 Tablette täglich
- Bei Bedarf kann die Menge auf höchstens 2 Tabletten morgens pro Tag erhöht werden.

- Falls die Anwendung des Arzneimittels beendet werden soll, sollte dies allmählich über einen Zeitraum von mindesten 2 Wochen geschehen. Hierbei wird die Menge jeweils um die Hälfte reduziert, bis schließlich eine ganze 25mg Tablette auf eine halbe Tablette reduziert wird.

Nebenwirkungen von METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Insbesondere zu Beginn der Anwendung kann es gelegentlich zu Müdigkeit, Schwindelgefühl, depressiven Verstimmungszuständen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Schwitzen, Schlafstörungen, verstärkter Traumaktivität und Halluzinationen kommen. Diese Erscheinungen sind gewöhnlich leichterer Art und vorübergehend.
- Vorübergehend Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Verstopfung oder Durchfall
- Hautreaktionen wie Rötung und Juckreiz sowie Hautausschläge
- Kribbeln und Kältegefühl in den Gliedmaßen, selten auch Muskelschwäche oder Muskelkrämpfe
- Gelegentlich tritt ein Anstieg stickstoffhaltiger harnpflichtiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin) im Blut auf, vor allem zu Behandlungsbeginn.
- Selten verstärkter Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen, gelegentlich mit Bewusstlosigkeit, Herabsetzung der Pulsfrequenz, Verstärkung einer Herzmuskelschwäche mit Flüssigkeitsansammlungen in den Gliedmaßen (peripheren Ödemen), Herzschmerzen, Herzklopfen und/oder Atemnot bei Belastung (Belastungsdyspnoe)
- Selten Mundtrockenheit, Bindehautentzündung und verminderter Tränenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
- In seltenen Fällen kann eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) erkennbar werden oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit sich verschlechtern.
- Selten können eine Erhöhung der Blutfettwerte, allergische Hauterscheinungen, kleinflächige Einblutungen in der Haut und Schleimhaut (Purpura), stark juckende Quaddeln (Urtikaria), Arzneimittelfieber, Blutbildveränderungen in Form einer Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie), eine akute Nierenentzündung (interstitielle Nephritis), Gelbsucht, eine Gefäßentzündung (Vaskulitis), geringgradige Sehstörungen (z.B. verschwommenes Sehen, Farbsehstörungen (Gelbsehen)) oder eine Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit auftreten.
- In seltenen Fällen Auftreten einer akuten Lungenentzündung
- In vereinzelten Fällen ist bei mit anfallsweise auftretenden Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris) eine Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen.
- In Einzelfällen kann es zu Libido- und Potenzstörungen, Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hautausschlägen nach Lichteinwirkung sowie zu Haarausfall, Hörstörungen oder Ohrensausen, Gewichtszunahme und Flimmern vor den Augen kommen.
- Bei Langzeitanwendung des Arzneimittels wurde in Einzelfällen eine Erkrankung der Gelenke (Arthropathie) beobachtet, wobei ein oder mehrere Gelenke betroffen sein können (Mono- und Polyarthritis).
- Infolge einer Erhöhung des Atemwiderstandes kann es bei Neigung zu Krämpfen der Atemwege (bronchospastischen Reaktionen) insbesondere bei verengenden (obstruktiven) Atemwegserkrankungen zu Atemnot kommen.
- Die Beschwerden einer schweren Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose) können maskiert werden.
- Nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels zu Zuständen mit erniedrigtem Blutzucker (hypoglykämische Zustände) kommen. Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers, insbesondere erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor), können verschleiert werden.
- Unter der Anwendung des Arzneimittels kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen.
- Veränderte Leberfunktionswerte (Erhöhung der Transaminasen GOT, GPT), eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) und weißer Blutkörperchen im Blut (Leukopenie), eine Verstärkung bereits bestehender Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen, ein allergischer Schnupfen, eine bindegewebige Verhärtung des männlichen Gliedes (Induratio penis plastica) sowie Persönlichkeitsveränderungen (z.B. Gefühlsschwankungen) sind beschrieben worden.
- Die Anwendung des Arzneimittels kann bei langfristiger, dauerhafter Einnahme zu Veränderungen im Mineralstoffwechsel (Elektrolytveränderungen) führen, insbesondere zu einer Erniedrigung der Blutspiegel von Kalium (Hypokaliämie), Magnesium (Hypomagnesiämie), Natrium (Hyponatriämie) und Chlorid (Hypochlorämie) sowie zu einem erhöhten Calciumspiegel (Hypercalcämie).
- Als Folge der Mineralstoff- und Flüssigkeitsverluste kann sich ein stoffwechselbedingter Überschuss an Basen im Blut (metabolische Alkalose) entwickeln bzw. ein bereits bestehender Überschuss verschlechtern.

Sonstige Hinweise zu METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Das Arzneimittel wird nur dann empfohlen, wenn eine vorangegangene Einnahme der Einzelwirkstoffe (retardiertes Metoprololsuccinat, Hydrochlorothiazid), keine ausreichende Blutdrucknormalisierung bewirken konnte.

- Eine Unterbrechung oder Änderung der Menge darf nur auf ärztliche Anordnung erfolgen, da ein plötzliches Absetzen zur Minderdurchblutung des Herzmuskels (Herzischämie) mit Verschlimmerung von anfallsweise auftretenden Schmerzen in der Herzgegend mit Beklemmungsgefühl (Angina pectoris), zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdrucks führen kann.
- Falls sich ein zunehmend verlangsamter Herzschlag (Bradycardie) entwickelt, sollte das Arzneimittel in niedriger Menge eingenommen oder langsam abgesetzt werden.

- Während der Anwendung des Arzneimittels sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden und wegen des Kaliumverlustes kaliumreiche Nahrungsmittel gegessen werden (Bananen, Gemüse, Nüsse)

- Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Gegenanzeigen zu METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Erregungsleitungsstörungen von den Vorhöfen auf die Kammern (AV-Block II. und III. Grades)
- Sinusknoten-Syndrom (sick sinus syndrome)
- Schock
- Herzmuskelschwäche
- einem Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schlägen pro Minute (Bradycardie)
- krankhaft niedrigem Blutdruck (Hypotonie)
- Übersäuerung des Blutes (Azidose)
- Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen
- Neigung zum Zusammenkrampfen der Bronchien (bronchiale Hyperreagibilität)
- gleichzeitiger Einnahme stimmungsaufhellender Arzneimittel
- fortgeschrittener Leistungsminderung der Nieren mit stark eingeschränkter Urinbildung (Oligurie oder Anurie) und bei akuter Nierenentzündung (Glomerulonephritis)
- Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen
- erniedrigtem Kaliumspiegel (Hypokaliämie)
- erhöhtem Blut-Calciumspiegel (Hypercalcämie)
- Gicht
- schwerem Natriummangel im Blut (Hyponatriämie)

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
- geringgradigen Erregungsleitungsstörungen von den Vorhöfen auf die Kammern (AV-Block I. Grades)
- Zuckerkranken mit stark schwankenden Blutzuckerwerten
- strengem Fasten
- Menschen mit einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom)
- eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
- gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln zur Verbesserung der Pumpleistung des Herzens (Digitalispräparate), Cortison oder Abführmitteln (Laxanzien)
- verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie)

Die Anwendung des Arzneimittels sollte abgebrochen werden bei:
- nichtbehandelbarer Entgleisung des Mineralstoffhaushaltes
- Kreislaufregulationsstörungen (orthostatische Beschwerden), z.B. Schwarzwerden vor den Augen, Schwindel, evtl. Ohnmacht
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- starken Beschwerden im Magen- oder Darmtrakt
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
- Blutbildveränderungen
- akuter Gallenblasenentzündung
- Auftreten einer Gefäßentzündung (Vaskulitis)
- Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit

Schwangerschaft und Stillzeit zu METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Das Arzneimittel darf nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Anwendung zu METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Die Tabletten unzerkaut zum Frühstück mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) nach dem Essen einnehmen.

Patientenhinweise zu METO SUCCINAT HCT 95/12,5 mg Retardtabletten

- Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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